Geschichte

2015
Erhöhung Biogasanteil von 5 auf 10%

Auf den 1. Februar 2015 hat die Enerige Thun AG den Anteil von Biogas im Erdgas erhöht und liefert ihren Kunden standardmässig 10 Prozent Biogas.

2015
Erneute Reduktion Aufpreis für Thuner Solarstrom

Per 1. Januar 2015 reduziert die Energie Thun AG den Aufpreis für Thuner Solarstrom auf 19 Rappen pro Kilowattstunde.

2014
Stärkung der Erdgasversorgung in der Region Thunersee

Die Energie Thun AG beteiligt sich an der Erdgas Thunersee AG und übernimmt auf 1. Januar 2015 die Geschäftsführung.

2014
Erste 3-in-1 Schnellladestation im Berner Oberland

Die Energie Thun AG treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voran. Beim Hohmad-Shop an der Frutigenstrasse 36 hat sie nun eine 3-in-1 Schnellladestation realisiert. Dort können alle Elektrofahrzeuge währen einer kurzen Pause aufgeladen werden.

2013
Biogasanteil Standard 5%

Seit dem 1. Januar 2013 enthält das Erdgas, das die Energie Thun AG ihren Kunden liefert, standardmässig 5 Prozent Biogas. Wer ein Erdgasauto fährt und in Thun oder Steffisburg Treibstoff bezieht, tankt automatisch 20 Prozent Biogas.

2013
Absatzrekord beim Erdgas

Im Jahr 2013 hat die Energie Thun AG 356.6 GWh Erdgas an ihre Kunden verkauft. Dieser neue Absatzrekord erklärt sich einerseits mit der kühleren Witterung und andererseits mit neu angeschlossenen Erdgasheizungen. Weiter ist die Energie Thun AG seit Anfang 2013 Erdgaslieferantin in Konolfingen.

2013
Zubau Solaranlagen

Im Jahr 2013 wurden zahlreiche Solaranlagen gebaut. So konnte die Energie Thun AG die installierte Leistung bei der Photovoltaik mehr als verdreifachen.

2012
Die Erneuerung des AAREwerk62 ist abgeschlossen

Mit der Erneuerung des AAREwerk62 konnte der Wirkungsgrad verbessert und das Schluckvermögen gesteigert werden. Die AAREwerke Thun werden nun automatisch betrieben.

2012
Die Energie Thun AG unterzeichnet den Swisspower Masterplan 2050

Mit der Unterzeichnung des Swisspower Masterplan 2050 unterstützt die Energie Thun AG die von Bund und Parlament beschlossene Energiewende.

2012
Die Energie Thun AG feiert 150 Jahre Gas für Thun

Zum Jubiläum 150 Jahre Gasversorgung in Thun hat die Historikerin Anna Bähler die Geschichte des Gases in Thun in einer spannenden Dokumentation aufgearbeitet.

2011
Energie Thun übernimmt Erdgasversorgung in Konolfingen

Die Energie Thun AG weitet ihr Versorgungsgebiet aus und versorgt neu auch die Gemeinde Konolfingen mit Erdgas/Biogas.

2011
Mehr Solarstrom für Thun

Die Energie Thun AG halbiert den Aufpreis für Thuner Solarstrom und wird damit zum schweizweit günstigsten Anbieter von Solarstrom. Zudem beteiligt sie sich an der grössten Photovoltaikanlage im Berner Oberland (Stockhornarena und Panorama-Center).

2011
Die Energie Thun AG bietet CO2-neutrales Biogas an

Bei Biogas zum Heizen und Kochen oder als Treibstoff handelt es sich um eine einheimische, erneuerbare Energie, die aus Abfallstoffen wie z.B. Grüngut oder Klärschlamm gewonnen wird. Seit Oktober 2011 ist die Energie Thun AG an der Biogasanlage SwissFarmerPower in Inwil beteiligt.

2010
Energie Thun AG beteiligt sich an Windpark

Die Energie Thun AG investiert in die Produktion erneuerbarer Energien: Sie beteiligt sich zusammen mit der Wasserwerke Zug AG am Windpark Sustrum/Renkenberge in Norddeutschland.

2009
Thuner Kunden wollen sauberen Strom

Mehr als 80 Prozent der Thuner Kunden haben sich für Strom aus erneuerbaren Energien entschieden, mehrheitlich für das Standardprodukt Blaustrom.

2009
Der Teilverkauf wird abgelehnt

Das Thuner Stimmvolk lehnt den Teilverkauf der Energie Thun AG mit 84.3 Prozent deutlich ab.

2009
Der Strommarkt ist offen und neue Stromprodukte werden angeboten

Mit der Strommarktöffnung für Kundinnen und Kunden mit einem Verbrauch von über 100'000 kWh auf den 1. Januar 2009 werden die Tarife nach Netz und Energie getrennt. Auf den gleichen Zeitpunkt führt die Energie Thun AG ihre neuen Stromprodukte ein.

2008
Die WARET wird gegründet

Die Energie Thun AG gründet zusammen mit der NetZulg AG, dem Gemeindeverband Blattenheid und den Gemeinden Hilterfingen und Heimberg die Wasserversorgung Region Thun AG. Die WARET soll die Wasserversorgung in der Region sicherstellen.

2007
Das Leitsystem wird eingeführt

Im April 2007 wird das Leitsystem in Betrieb genommen.

2007
Sämtlicher Strom aus den AAREwerken zertifiziert

Mit der Zertifizierung des AAREwerks62 ist sämtlicher in Thun produzierter Wasserstrom nach naturemade star zertifiziert.

2006
Die Wasserversorgung wird ausgebaut

Die Reservoire Melli und Gwattegg II werden in Betrieb genommen und damit die Versorgungssicherheit und der Löschwasserschutz verbessert.

2006
Bund übergibt die Wasserversorgung

Die Energie Thun AG übernimmt das Wasserversorgungsnetz des VBS Areals und ist zukünftig für Bau, Betrieb und Unterhalt zuständig.

2004
Schwendibach und Homberg übergeben Wasserversorgung

Die Energie Thun AG übernimmt die Wasserversorgung der Gemeinden Schwendibach und Homberg.

2003
Übernahme Solartankstelle Seefeldstrasse

Die Energie Thun AG übernimmt die im September 1997 in Betrieb genommene Solartankstelle an der Seefeldstrasse in Thun. Der für die Solartankstelle benötigte Solarstrom wird mit der Solaranlage auf dem Flachdach der Oberstufenschule Strättligen produziert.

2002
Erste Erdgastankstelle der Region

In Steffisburg wird die erste öffentliche Erdgastankstelle der Region eröffnet.

2002
Wasserkraft wird zertifiziert

Das AAREwerk94 wird nach naturemade star zertifiziert. Es erfüllt damit die strengsten ökologischen Auflagen in Europa.

2001
Bezug des neuen Betriebsgebäudes

Der kompakte Bau, der den Büro- und Betriebsbereich in einem Gebäude vereint, entspricht den vorgegebenen, hohen Erwartungen. In bauökologischer und energietechnischer Hinsicht (Minergie-Standard) übernimmt er die Vorbildfunktion eines modernen Baus.

2001
Die Energie Thun AG wird gegründet

Umwandlung der EVB in eine Aktiengesellschaft.

1998
Die Thuner Bevölkerung stimmt der Verselbstständigung zu

Mit 78 Prozent Ja-Stimmen nimmt das Volk die Vorlage für die Verselbstständigung deutlich an. Die Aktien bleiben zu 100 Prozent im Besitze der Stadt Thun. Die öffentliche Hand kann sich an der AG beteiligen, wobei die Stadt Thun die Aktienmehrheit behält (mindestens 51 Prozent).

1997
Die EVB bieten Solarstrom an

Der Stadtrat bewilligt einen Kredit von CHF 1.25 Mio. zur Erstellung von Solaranlagen. Damit können Anlagen mit einer Jahresproduktion von ca. 150'000 kWh gebaut werden. Der Strom wird den Kunden zu kostendeckenden Preisen verkauft.

1990
Die Energie soll sparsam und rationell genutzt werden

Das Energiekonzept 90 besteht aus dem Energieleitbild und den Aktionsplänen. Im Energieleitbild sind die politischen Zielsetzungen der Stadt Thun festgelegt. Die Aktionspläne beschreiben Einzelmassnahmen, die im Sinne einer rollenden Planung Schritt für Schritt verwirklicht und ergänzt werden können. Der Aktionsplan D 6 schlägt vor, dass die EVB nebst Strom, Gas und Wasser auch Wärme verkaufen sollen.

1979-1996
Der öffentliche Verkehr gewinnt an Bedeutung

Während dreizehn Jahren gehörte zum Aufgabenbereich der EVB auch der Betrieb der städtischen Autobusbetriebe. Aus dieser Zeit stammt der Name «Energie- und Verkehrsbetriebe». 1996 sind die Busbetriebe dem regional grössten Busunternehmen «STI» verkauft worden. Die 45 Buschauffeure werden von den STI weiterbeschäftigt.

1982
Erdgas fliesst nach Thun

Die Benzingasspaltanlage wird stillgelegt. Die städtischen Gasleitungen werden mit dem schweizerischen Erdgasnetz verbunden. Der Gasumsatz hat seit dieser Zeit stark zugenommmen.

1980
Energieberatung für die Kunden

Als eine der ersten Städte in der Schweiz bietet Thun den Kunden eine Energieberatung an. Seit 1982 wird die Beratung auch den 40 Gemeinden der Region Thun-Innertport angeboten, ab 1992 zusätzlich den Regionen Gürbe- und Kandertal.

1896
Elektrolampen lösen die Gaslichter ab. Das Stromnetz wird ausgebaut.

Mit dem Ausbau des Netzes erfolgt die Elektrifizierung der öffentlichen Beleuchtung. Die Gaslichter haben ausgedient. Das Netz wird kontinuierlich ausgebaut und verstärkt. Mit der Inbetriebnahme der letzten Etappe des 50 kV-Netzausbaus im Jahre 1995 ist die Versorgungssicherheit der Stadt Thun nun durch zwei Einspeisepunkte optimal gewährleistet.

1896
Das Aarewasser produziert Strom

1896 erfolgt die Inbetriebsetzung des ersten Elektizitätswerks der Stadt Thun am Gewerbekanal. Der Strom betreibt die Pumpen der ersten Grundwasserfassung. Bereits 1917 wird das Werk ersetzt. 1962 nimmt das Aarekraftwerk mit einer Leistung von 3'200 kW die Stromproduktion auf. 1994 ist der Bau des neuen Kraftwerks am Gewerbekanal beendet.

1871
Die ersten Quellfassungen speisen Brunnen in der Innenstadt

Mit der Erschliessung von Quellen und dem Bau des Wasserreservoirs in der Lauenen wird der Grundstein der heutigen Wasserversorgung gelegt. Die damalige Verteilleitung speiste 11 öffentliche Brunnen und 15 Löschhahnen (Hydranten). Bereits um die Jahrhundertwende wurde Grundwasser gewonnen und ins Lauenenreservoir hinauf gepumpt. Das Leitungsnetz wird ständig ausgebaut. Zusätzliche Quellen werden erschlossen und neue Grundwasserpumpwerke gebaut.

1862
Die ersten Gaslichter brennen

Aus Koks wird Gas produziert und in das Stadtnetz gespiesen. Die Gassen werden mit Gaslichtern beleuchtet und die Thunerinnen und Thuner beginnen mit Gas zu kochen. Zwischen 1914 und 1927 werden die Nachbargemeinden Steffisburg, Hilterfingen und Oberhofen an das städtische Gasnetz angeschlossen.